Tatsächlich fiel es mir in früheren Jahren leichter, Ideen, Gedanken oder Erlebtes in Worte zu fassen. Lesen und Schreiben sind wie Yin und Yang, zwei Dinge, die unabdingbar zusammengehören. Unser Zuhause – als Sohn eines Rundfunk- und Fernsehjournalisten – bot einen riesigen Korb an Literatur sowie jeglichen aktueller Zeitschriften und Tageszeitungen. Täglich kamen die „Neue Westfälische“ und das Bielefelder „Westfalen-Blatt“ auf den Küchentisch. „Die Zeit“, der „Spiegel“ und der „Stern“ boten aktuelles und Hintergründiges. Etwas besonderes war das „National Geographic“ – die englischen Texte waren herausfordernd, doch die fremde Welt in außergewöhnlichen Fotos zu sehen, war aufregend und inspirierend.